Wieso heißt der Sonntag nach einem Auto? Einen Moment war ich baff. Der Konfirmand an der Kirchentür ergänzte: na, Sie haben doch vorhin gesagt, es sei der "Audi-Sonntag"! Nicht ganz, erwiderte ich: der Sonntag hieße "Ex-audi" und da ginge es -wörtlich übersetzt- um Erhörung durch Gott. Ach sooo..., der gute Junge schien echt zu bedauern, dass es keinen extra "Auto-Sonntag" gibt.
So sehr nun auch ich Autos schätze - vor allem die mit den H-Kennzeichen (ich meine damit natürlich 'History' und nicht etwa Hannover...) - die Erhörung der Gebete durch Gott ist mir dann doch wichtiger.
Genau darum geht es beim morgigen Sonntag "Exaudi" in den Gottesdiensten. Morgen ist der Sonntag nach Himmelfahrt und zugleich der einzige vor Pfingsten. Das gibt ihm eine merkwürdige Spannung: Jesus hat sich in seiner Sichtbarkeit von den Jüngern verabschiedet, der ihnen an seiner Stelle versprochene Geist aber ist noch nicht da. Wie mögen sie damals diese Spannung ausgehalten haben? Dass sich etwas entscheidend Neues anbahnte, war ihnen wohl deutlich. Aber wie, wann und wo?
Eine solche Lage ist auch uns nicht unbekannt. Natürlich in anderen Zusammenhängen als damals bei den Jüngern in Jerusalem. Trotzdem: wie gehen wir denn damit um? Es ist interessant, was von damals berichtet wird. Die Jünger blieben nämlich zusammen und beteten.
So und nicht anders bewältigten sie ihre Spannung. Sie praktizierten Ps 27 Vers 7: "Vernimm o Herr mein lautes Rufen, sei mir gnädig und erhöre mich!"
Gott macht uns Mut, ihn vor wichtigen Ereignissen, neuen Abschnitten und erst recht auch in Krisen unseres Lebens mit Gebeten zu bedrängen. Gerne will er uns erhören und seinen Geist senden, damit wir Vertrauen und Liebe gewinnen und damit in dem bestehen, was immer auf uns zukommen mag.
So sehr nun auch ich Autos schätze - vor allem die mit den H-Kennzeichen (ich meine damit natürlich 'History' und nicht etwa Hannover...) - die Erhörung der Gebete durch Gott ist mir dann doch wichtiger.
Genau darum geht es beim morgigen Sonntag "Exaudi" in den Gottesdiensten. Morgen ist der Sonntag nach Himmelfahrt und zugleich der einzige vor Pfingsten. Das gibt ihm eine merkwürdige Spannung: Jesus hat sich in seiner Sichtbarkeit von den Jüngern verabschiedet, der ihnen an seiner Stelle versprochene Geist aber ist noch nicht da. Wie mögen sie damals diese Spannung ausgehalten haben? Dass sich etwas entscheidend Neues anbahnte, war ihnen wohl deutlich. Aber wie, wann und wo?
Eine solche Lage ist auch uns nicht unbekannt. Natürlich in anderen Zusammenhängen als damals bei den Jüngern in Jerusalem. Trotzdem: wie gehen wir denn damit um? Es ist interessant, was von damals berichtet wird. Die Jünger blieben nämlich zusammen und beteten.
So und nicht anders bewältigten sie ihre Spannung. Sie praktizierten Ps 27 Vers 7: "Vernimm o Herr mein lautes Rufen, sei mir gnädig und erhöre mich!"
Gott macht uns Mut, ihn vor wichtigen Ereignissen, neuen Abschnitten und erst recht auch in Krisen unseres Lebens mit Gebeten zu bedrängen. Gerne will er uns erhören und seinen Geist senden, damit wir Vertrauen und Liebe gewinnen und damit in dem bestehen, was immer auf uns zukommen mag.
